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Freitag, 12. Oktober 2012

Neuorientierung

... betreibe ich beim  Bloggen.  Heute habe ich erfolgreich den Frage-Freitag ausgelassen. Ich bin stolz auf mich;) Schließlich hatte ich mir vorgenommen, virtuell etwas kürzer zu treten und meine Zeit für Handwerkliches zu nutzen... und da hab ich gleich mal Fenster geputzt... Aber nicht nur ich orientiere mich um. Vor einigen Abenden habe ich aus Wollresten fürs Herbstfeeling Stulpen stricken wollen. Heraus kam dann ein ziemlich umfangreicher Kurzschlauch, der am Arm herumschlabberte. Um die Wolle wars nicht schade, aber um die Arbeit. Die Stulpe musste also umgeschult werden, bevor sie überhaupt als solche in Einsatz kam. Nach einem Orientierungsgang durch die Wohnung fand der Ringelschlauch dann zu seiner eigentlichen Bestimmung. Meine in der Not aus praktischen Gründen erworbenen Plastiktöpfchen vom Möbelschweden sehen mit Stulpe viel schöner aus ... und sie passt wie dafür gemacht;) 
























Und ihr? Zu welcher Erkenntnis seid ihr in letzter Zeit gekommen?

Kommentare:

  1. Dass nicht nur der Sommer, sondern das ganze Leben verdammt kurz ist und ganz plötzlich vorbei sein kann. Man sollte Dinge also nie ungesagt lassen, denn manchmal ist es zu spät für eine späte Aussprache. Und man sollte nichts auf Morgen verschieben und leben, als hätte man noch viel Zeit in Reserve für all die schönen Dinge. Geld kann man nicht mitnehmen, schöne Erlebnisse, verwirklichte Träume und positive Erinnerungen schon.
    Dinge erleben und kreativ sein ist erfüllender, als einen Blog nur zu füllen. Dann drüber zu bloggen, ist es auch.

    Schöne Becherschlüpper hast Du gestrickt. Gehört doch so, oder? Ich finde schon. Vielleicht wärs ein Angebot an den Schweden wert?

    Herzlich, Katja

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  2. Meine Erkenntnis: Häßlich gemusterte Stoffe gibts gar nicht. Man muss nur das passende Objekt daraus herstellen.
    Und manchmal braucht es dazu eben etwas länger.
    Liebe Grüße
    Natascha

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  3. Hallo Birgit, wir haben dir einen Preis auf unserem Blog hinterlassen. Viele Grüße Jürgen

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  4. Dass ich nie so richtig mit etwas fertig werde. Selbst wenn es fertig ist. Oft gelingt mir in letzter Zeit, es so zu nehmen. Dass ich eben so bin. Aber ab und an nervt mich das völlig an.

    Deine Stulpen sehen genial über den Bechern aus! Stehen sie in Deinem famosen bunten Zimmer?

    Herzlichst in den Freitag-Abend,
    Steph

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  5. "Die Stulpe musste also umgeschult werden" :D You made my day!

    Ich habe in den letzten Wochen die Erkenntnis gewonnen, dass nichts so viele Gesichter und Daseinsformen hat, wie das Glück. Dass es aber immer irgendwie da ist. Das war sehr tröstlich.

    Das Leben ist bunt wie deine Stulpen! Grüße! N.

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  6. Die liebe Raumfee hats so schön gesagt, da gehe ich einfach mit! Dir ein schönes Wochenende!

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  7. so bunt und fröhlich solls sein, das leben! bei mir hängt immer noch der spruch "work on what you love". ich versuche mich daran zu halten und auch unangenehme arbeiten ins positive zu wenden. gelingt nicht immer, aber immer besser! ich geh jetzt malen!
    ganz liebe grüße von mano

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  8. Man muss immr etwas haben, auf das man sich freut... auch wenn die Zeiten mal nicht so lustig sind... Schöne Stulpen hast du gemacht!
    LG von Rana

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  9. dass ich etwas gut aushalten, ja sogar mögen kann, was ich zunächst ablehnte, wenn es mir gelingt meinen blickwinkel darauf zu verändern und der sache eine andere (ihre eigentliche) wertigkeit zu geben.

    obwohl's ein strickschlauch ist, strahen die farben sommergefühl aus, dass kann zurzeit nicht schaden!

    ganz lieben gruß von sabine

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  10. Mit Stulpen sind die echt schöner. Hast du unten weniger Maschen als oben genommen oder einen Schlauch gestrickt?

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